„Unser täglich Brot gib uns heute“

Wenn wir beten „Unser tägliches Brot gib uns heute“, denken wir nicht nur an uns, unsere Familie, unsere Freunde, sondern vor allem auch an Menschen, die nicht wissen, wo sie heute ihr tägliches Brot herbekommen sollen.

So auch in Pandemiezeiten, in denen man den Menschen mit einer Maskenbefreiung ein wichtiges Grundnahrungsmittel verweigert.

Versuchen sich diese Menschen, teilweise durch schwere Krankheit geprägt, zu wehren und wenden sie sich an offizielle Stellen, werden sie mit hohlen Phrasen, die schon an Verhöhnung grenzen, aus Textbausteinen abgespeist.

Hier einige Beispiele, wie sich Betroffene versucht haben gegen Diskriminierung zu wehren, am Beispiel einer Postfiliale:

Kann die Politik helfen?

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 25. Januar 2021 an Herrn Ministerpräsidenten Volker Bouffier, in der Sie Ihr Erlebnis in einer Postfiliale schildern. Herr Ministerpräsident hat sie aufmerksam gelesen und mich gebeten, Ihnen zu antworten.

Der Adlatus des MP antwortet:

„Ich kann Ihre Empörung darüber gut nachvollziehen. Laut Verordnung besteht derzeit im Publikumsbereich des Einzelhandels eine Maskenpflicht. Zugleich hat jedoch jeder das Recht zu entscheiden, wer ins Geschäft eingelassen wird und wer nicht (stimmt so nicht). Dieses Hausrecht gilt – ganz unabhängig von Corona für Sie in Ihrer Wohnung gleichermaßen wie für den Einzelhandel oder Unternehmen.(Die Wohnung ist nicht öffentlich, also ein Vergleich wie mit Äpfel und Birnen)

„Das Hausrecht findet jedoch seine Grenze, wo dessen Ausübung eine Diskriminierung im Sinne des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) darstellt. Ich weise Sie darauf hin, dass von Diskriminierung Betroffene sich immer auch an die Stabstelle Antidiskriminierung im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration wenden können. Ich hoffe sehr, dass der von Ihnen geschilderte Fall ein Einzelfall ist und wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute, besonders Gesundheit.“

Kann die Antidiskriminierungsstelle helfen?

Eine 62-jährige Rentnerin, mit einem Behinderungsgrad von 66% wandte sich an die Antidiskriminierungsstelle, weil ihr trotz Attest für eine Maskenbefreiung der Zugang zur örtlichen offiziellen Postfiliale verwehrt wurde:

„Vielen Dank für Ihre E-Mail an die Antidiskriminierungsstelle Hessen in dieser herausfordernden Zeit vom 29. Januar 2021…“

Es folgen drei Seiten nichtssagend .., – Letztendlich ist dies, dass Ergebnis wie die Antidiskriminierungsstelle weiterhilft:

„Bei der Durchsetzung dieser Ansprüche können wir Sie jedoch leider nicht unterstützen. Auch hat die Antidiskriminierungsstelle keine Aufsichtspflicht und ist gegenüber Geschäftsinhabenden nicht weisungsbefugt. Ihre Frustration in Bezug auf die Herausforderungen dieser Pandemie-Zeit können wir sehr gut nachvollziehen. Wir wünschen Ihnen alles Gute und hoffen, dass wir Ihnen weiterhelfen konnten“.

Wer jetzt beide Stellungnahme liest, fühlt sich an den Hauptmann von Köpenick erinnert. Das Drama von Carl Zuckmayer beschreibt unter anderem das Dilemma: Ohne Aufenthaltsgenehmigung erhält er keine Arbeit, ohne Arbeit keine Aufenthaltsgenehmigung.

Helfen die Medien?

Im vorliegenden Fall wandte sich eine Bürgerin, die ihre Betroffenheit über die allgegenwärtige Diskriminierung gegenüber kranken Menschen, die vom Tragen des Mund-Nasen Schutzes befreit sind, ausdrücken wollte, mit einem Leserbrief an die Offenbach Post – und diese antwortete wie folgt:

„Leider können wir Ihren Text nicht veröffentlichen. Er entspricht nicht den Richtlinien der VRM. Zwar ist die Anprangerung der Ungleichbehandlung verschiedener gesellschaftlicher Gruppen durchaus ein Sachverhalt, der in den Publikationen der VRM immer wieder zum Tragen kommt und dem wir uns auch nicht verschließen. Allerdings sind die von Ihnen genannte Beispiele journalistisch nicht belegt oder belegbar. Zudem ist beispielsweise der Schutz von Gesichts-Nasen-Bedeckungen gegen Covid-19 wissenschaftlich nachgewiesen. Daher müssen wir den Beitrag auf dem VRM Lokal-Online-portal ablehnen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team VRM Lokal“

Unverschämter geht nimmer!
Seit wann muss ein Leserbrief journalistischen Ansprüchen genügen?
Der Leserbrief drückt die persönliche Meinung aus, der Verfasser steht auch mit seinem Namen dafür ein.
In jeder Leserbriefspalte ist zu lesen „Spiegelt nicht die Meinung der Redaktion„.

Auch die anhaltenden Ignoranz über wirklich fundierte Studien zur MSN ist kaum zu ertragen.
Im Thieme Verlag wurde Mitte 2020 in der Fachzeitschrift für Krankenhaushygiene ein Studie von Frau Professor Dr. med. Ines Kappstein veröffentlicht. In der Fachzeitschrift ist diese Studie im Bereich der CME Ärzte Fortbildung nachlesbar. Diese wissenschaftliche Arbeit zum Tragen eines Mund Nasen Schutzes in der Öffentlichkeit kommt von der Krankenhaushygienikerin Prof. Dr. Ines Kappstein vom Klinikum in Fürstenfeldbruck. In ihrer Studie, mit der sie die Wirksamkeit und die möglichen Schadwirkungen der allgemeinen Maskerade untersucht hat, kommt zu einem eindeutigen Ergebnis:

„Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit: Keine Hinweise für eine Wirksamkeit und sogar gesundheitsschädlich“.

Behörden, die eine Maskenpflicht anordnen, sollten wissen, dass diese bislang nicht widerlegte Studie, Stand der Wissenschaft ist!

So bleibt festzustellen:

„Brot für die Welt“ – aber nicht in Deutschland für behinderte Menschen die von dem Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung befreit sind!

Da hilft auch nicht der Ratschlag von Marie Antoinette:
„Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen“.
Kuchen bekommen diese leidgeplagten Menschen in der Bäckerei auch nicht, wie folgendes Video zeigt:

Sollte man Wissen, Mike Gilliboy…

p.s.: Ich backe selbst, mich sieht keine Bäckerei von innen!

Noch mehr Wissen:
https://t.me/alles_was_man_wissen_sollte
Oder Chat:
https://t.me/deine_Meinungen

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