Von der Zeitungsente zur Lügenpresse?

Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.

Könnte dieses Sprichwort erklären warum die meisten Menschen, immer noch lieber denen glauben, die sie bereits Tausendmal belogen haben?

Wir finden sogar im Duden einen eigenen Begriff für die Falschaussagen in den Medien, „Die Zeitungsente“.

Es sollte der Clou des Jahrhunderts werden: die Veröffentlichung der angeblichen Tagebücher Adolf Hitlers im Stern vor über 40 Jahren. Es wurde der größte Presse-Skandal in der deutschen Nachkriegszeit, und er kostete das Magazin den Ruf.

Der jüngste und vorerst zweitgrößten Skandal der bundesrepublikanischen Pressegeschichte ging vom Spiegel aus. Der bis dahin renommierte und mit vielen Preisen überhäufte „Spiegel“-Autor Claas Relotius erfand immer wieder Szenen, Gespräche und Ereignisse.

Viele Fake News der Medienzunft geraten nicht so ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. Für mich besonders hitverdächtigt, der kaum wahrgenommen Megapresseflop vom angeblichen Kindermord durch Nazis in Sebnitz, mit der sich so gut wie sämtliche deutsche Medien bis auf die Knochen blamierten. Oder die nie belegten „Hetzjagden in Chemnitz“.

Doch wächst die Anzahl derer, die eher dem Sprichwort zugeneigt sind: “ Wer einmal Lügt dem glaubt man nicht „.
Und informieren sich lieber in der Szene der freien und unabhängigen Journalisten, dieses füllen die Lücke, die der Systemjournalismus seit Jahren hinterlässt. Und das häufig ganz ohne Salär. Sie treffen allerdings auch auf Bürger, die immer noch lieber denen glauben, die sie bereits Tausendmal belogen haben. Da bleibt dann auch der Lerneffekt auf der Strecke.

Ich persönlich habe mein Urteil über die „Hofberichterstatter“ schon gefällt.

Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.
Berthold Brecht

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