Corona-Maßnahmen sind Sozial- und Zukunftskiller

Klaus Schwab, der düstere Pate des „Great Reset“-Milliardärsfeudalismus, mag wohl recht haben mit seiner Prophezeiung, dass nach dem Virusgeschehen nichts mehr so sein wird wie zuvor. Doch was bei ihm und seinen alljährlich mit Privatflugzeugen nach Davos düsenden Gesinnungsfreunden für Vorfreude und Genugtuung sorgt, bedeutet für viele Millionen Menschen in der Welt und auch in Deutschland existenzielle Probleme und soziale Abstürze bislang unbekannten Ausmaßes. Denn die angeblich so unverzichtbaren Maßnahmen zur Eindämmung des Virus verursachen Kollateralschäden im Sozialleben, die schon jetzt, vor allem aber in der nahen und fernen Zukunft einen ebenso hohen wie ungerecht verteilten Schaden anrichten werden.

Die sich dieser Folgen durchaus bewussten Verantwortlichen der Corona-Maßnahmen begründen diese als absolut notwendig zur Rettung von Menschenleben. Das klingt höchst edel und menschenfreundlich, sehr erfolgreich ist dieses Argument in der Massenwirkung ja leider auch. Allerdings wurde nie zuvor einer der zahlreichen potentiell tödlichen Bedrohungen der globalistischen „Risikogesellschaften“ solche Bedeutung beigemessen wie dem Corona-Virus.

Krebserzeugende Schadstoffe in der Luft wie in der Nahrung, all die Herz und Kreislauf schädigende Bedingungen des Lebens in gehetzten Leistungsgesellschaften, der Pharmawahnsinn – all das und noch manches mehr hat niemand in der Politik gekümmert, obwohl die Zahl der alljährlichen Opfer weit größer und die dadurch im Gesundheitswesen verursachten Kosten um ein Vielfaches höher sind als bei Viruskranken.

Mangelt es also den einschneidenden „Lockdown“-Maßnahmen schon deshalb an Glaubwürdigkeit, so darf die offensichtliche Missachtung der sozialen und psychischen Konsequenzen dieser Maßnahmen nicht als politische Blindheit verharmlost, sondern als verantwortungsloses Vergehen an der Gegenwart und Zukunft von vielen Millionen Menschen gebrandmarkt werden. Und wenn es, wie in Deutschland der Fall, noch aus parteitaktischen Gründen dazu benutzt wird, vor allem der CDU/CSU Vorteile bei ihrer überalterten, in Angst und Panik um ihr Leben versetzte Wählerklientel zu verschaffen, dann handelt es sich um ein politisches Kapitalverbrechen.

Wenige Gewinner, unendlich mehr Verlierer. Es ist schon jetzt klar, dass die gigantischen Kosten der staatlich veranlassten Corona-Maßnahmen hauptsächlich, wenn nicht allein von den sozial schwächeren Teilen der Bevölkerung, von abhängig Beschäftigten, von kleinen Selbständigen, von der unteren Mittelschicht, von künftigen Rentnern und einer demographisch schwachen jungen und jüngeren Generation beglichen werden müssen. Da das aber real nicht möglich ist, zumal noch die Folgen der nun beschleunigten Digitalisierung wirksam werden dürften, kommt unweigerlich die Stunde der Architekten des „Great Reset“ oder der „Großen Transformation“.

Sie offerieren den verzweifelten Massen dann ein entwürdigendes Grundeinkommen und ebensolche Jobs im Dienst der Minderheit der großen Gewinner der gesellschaftlichen Umwälzung sowie deren korrumpierten politischen und medialen Mitprofiteuren. Und es werden sich bestimmt genügend Ideologen finden, die das alles pseudotiefgründig wie auch pseudowissenschaftlich absichern, um selbst ein wenig am Kuchen teilhaben zu können.

Allerdings ist diese dystopische Zukunft in der „schönen neuen Welt“ der Schwab, Gates, Bezos und Co. kein zwangsläufiges Schicksal. Texte wie dieser sollen gerade der Warnung vor dieser Entwicklung dienen und den Widerstand gegen drohendes Unheil verstärken. Es ist deshalb notwendig, die andauernden Corona-Zwangsmaßnahmen nicht als humane Großtat zu verklären, sondern als das zu charakterisieren, was sie sind: Sozial- und Zukunftskiller mit weit tödlicherer Wirkung als das Virus.

Dank an Wolfgang Hübner

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